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Mitteilungen des BV Geriatrie

2020 · DOI: 10.1007/s00391-020-01806-2
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Abstract

„Was für ein Jahr!“, möchte man ausrufen, wenn man rückblickend die Themen betrachtet, die Anfang des Jahres im Fokus standen bzw. die sich als prägend für die Agenda des Jahres 2020 abzeichneten. Damals konnte noch niemand auch nur ahnen, dass wenige Wochen später das Coronavirus alle Planungen und Themen in Windeseile hinwegfegen würde. Die praktische Umsetzung der Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus dem DRGSystem und die Bewältigung der damit verbundenen Auswirkungen auf die Geriatrie standen Anfang des Jahres als zentrale Aufgaben auf der Agenda. Zudem stand der Start der Strukturprüfungen des MDK unmittelbar bevor. Dazu lief das Verfahren zur Ausarbeitung und Veröffentlichung der entsprechenden Richtlinie des MDS, welche die inhaltlichen Vorgaben für diese elementaren Prüfungen definieren sollte. Parallel erfolgte die Umwandlung des MDK in den neuen Medizinischen Dienst, der zukünftig unabhängiger von den Krankenkassen organisiert werden sollte. Im Rehabilitationsbereich war das Intensivpflegeund Rehabilitationsstärkungsgesetz ( GKVIPREG), welches damals noch Rehaund Intensivpflege-StärkungsgesetzRISG hieß, in der politischen Diskussion. Es standen nicht nur die geriatriespezifischen Regelungen auf der Kippe – vielmehr war das ganze Gesetzgebungsvorhaben stark umstritten. Und dann kam Corona. Im sogenannten „Lockdown“ wurden in noch nie dagewesener Art und Weise Grundrechte eingeschränkt, neue Gesetzregeln in Rekordzeit verabschiedet und unter anderem das Gesundheitswesen neu ausgerichtet.