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Über die Wirkung von Chinin bei Vorhofflimmern. Ein therapeutisches Paradoxon

S. Boer

1922 · DOI: 10.1007/BF01859242
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TLDR

Wir legen uns nun die Frage vor, the authors Bethlehem Faktor Chinin (Chinidin) seine therapeutisehe Wirkung zu danken hat e and warum ein Tell der Patienten nieht auf diese Therapie reagiert.

Abstract

Es ist seit einigen Jahren bekannt, dab Vorhofflimmern, wodureh der Pulsus irregularis perpetue entsteht, dutch Verabfolgung yon Chinin 1) per os prompt geheilt warden kann. Es ist aueh bekannt~ dab ein Teil der Patienten trotz dieser Behandlung ihr Vorhofflimmern behalten. Einige dieser resistenten Flle kSnnen noch geheilt werden, wenn man die Dosis auf das hehste zulassige Quantum bringt (z. B. auf 1~8 g Chinidin tgglieh). Wir legen uns nun die Frage vor, welehem Faktor Chinin (Chinidin) seine therapeutisehe Wirkung zu danken hat e und warum ein Tell der Patienten nieht auf diese Therapie reagiert. Dureh die Untersuehungen, welehe yon Santesson2), HedbomS), F. B. Hofmann4), und gleiehzeitig yon t t e e h t und RothbergerS) sowie Boden und ~ e u k i r e h 6) angestellt wurden, hat sieh heransgesteUt, dab dutch Vergiftung mit Chinin der Herzsehlag verzSgert